Die richtige Surfkleidung



Bei der Auswahl der richtigen Bekleidung spielen Luft- und Wassertemperatur sowie Sicherheitsaspekte die maßgebliche Rolle. Selbst an warmen Tagen brauchst du einen Surfanzug, denn durch den Wind entsteht auf nasser Haut Verdunstungskälte. Sie kühlt dich langsam und unbemerkt aus und kann zu ernsten Gesundheitsschäden führen. Des weiteren schützt dich Neoprenkleidung vor Sonnenbrand und Verletzungen.

Neoprenanzüge und Zubehör

Das Angebot an Kälteschutzanzügen ist vielfältig. Für nordeuropäische Reviere eignet sich am besten ein 3 - 4 mm dicker Neoprenanzug mit langen Beinen. Man bekommt ihn wahlweise mit kurzen oder mit langen Armen. Bei einigen Anzügen lassen sich die Ärmel mit Hilfe von Klettverschlüssen wahlweise abtrennen oder integrieren. Eine sehr praktische Möglichkeit, da ein Anzug gleichzeitig für warme wie auch für kalte Tage eingesetzt werden kann. Ergänzend hierzu werden im Fachhandel für extreme Witterung Kopfhauben, Nierengurte und Handschuhe aus Neopren angeboten. Im wärmeren südeuropäischen Raum reichen teilweise auch dünnere und kurze Neoprenanzüge, die Shortys. Zeitweise sind selbst diese zu warm und können durch sonnenschützende Lycras ersetzt werden.

Schuhe

Schuhe sind beim Surfen zu empfehlen. Sie halten nicht nur die kälteempfindlichen Füße warm, sie schützen auch vor Verletzungen und Aufweichung. Zudem bieten Schuhe einen sicheren Stand auf dem Brett. Nur in sehr warmen Gebieten mit Wassertemperaturen über 25° und Lufttemperaturen jenseits der 30° und feinem sandigen Untergrund werden Schuhe überflüssig, teilweise sogar lästig. Surfschuhe gibt es in vielen Ausführungen. Je nach Revier und Temperaturempfinden reicht die Auswahl von leichten Slippern bis hin zum wintertauglichen 5 mm Schuh.





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